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Tausch einer Weiche auf der Schauanlage Die Bahn in der Scheune
- Höllentalbahn in den 1930iger Jahren

Eine EKW/einfache Kreuzungsweiche verursachte im Bahnhof Neustadt mit großer
Regelmäßigkeit Entgleisungen, vor allem bei den Nachlaufachsen der Baureihe 85.

Die vorbildliche Geometrie der Weiche 190 1:9/6,3° ergibt
an den Doppelherzstücken bei NEM-Radsatzmaßen zu große Rillenweiten.

Dadurch wird die führungslose Lücke so groß, daß
die Räder nicht mehr ausreichend geführt werden können.

In der kurzen Videosequenz ist dies deutlich zu erkennen.




Das Team der Anlage hat unseren Rat befolgt und
uns beauftragt eine EKW mit Flachkreuzung einzubauen
Bei einer Flachkreuzung werden die Lücken im Doppelherzstücken
durch Zungen verschlossen, ein Entgleisen ist somit nicht mehr
möglich.

Die Fahrleitung über der ursprüngliche EKW erschwert die Arbeit
ebenso wie der Abstand zur Anlagenkante


Nachdem die Fahrleitung getrennt und zur Seite geschwenkt war
legten wir als letzte Kontrolle das neue Mittelteil der EKW auf
Die äußeren Herzstücke können bleiben, das Mittelteil passt,
sowohl die Geometrie als auch die Schwellenlage. Das neue
Mittelteil ist nur an der Farbe zu erkennen


Bevor die Fräsarbeiten beginnen besser erstmal testen ob der Staubsauger
seinen Arbeitsplatz erreicht. Die von Josef Brandl hervorragend in Szene gesetzten
Gebäude aus dem hause MBZ soll bei den Arbeiten nicht unnötig eingestaubt werden


Mittels Trennscheibe wird ein Schnitt um die Weiche gefräst


Das Aushebeln ist sicher kein schöner Anblick...


Was sein muß, muß sein..


Die Reste der Korkunterlage sauber entfernen damit eine ebene Grundfläche entsteht


nochmaliges kontrollieren und markieren der zusätzlichen Bohrlöcher für die
Lackdrähte der Weichenlaternen sowie den dritten Weichenantrieb


Natürlich wurde die Farbe der Kabel an das Farbschema der Anlage angepasst


Ein Stück Schrumpfschlauch dient der Durchführung der Lackdrähte
für die Kluba-Weichenlaternen


Profile sind passgenau abgelängt, kleine Stücke unserer geätzten Neusilberstreifen
wurden als Schienenverbinder angelötet. So entsteht eine elektrisch und mechanisch
stabile Verbindung die kaum auffällt


Nachpolieren der mit dünnen Blechen verlöteten Schienenstöße um Lötzinnreste zu entfernen


Unser ständiger Beobachter, der Fotograf Bellingrodt


der Einbau ist abgeschlossen, die Fahrleitung wieder gespannt



Die nachfolgenden Testfahrten verliefen wie erwartet ohne Probleme.

Bei unserem nächsten Besuch folgt noch der Anschluß der Weichenlaternen
sowie das Einschottern.

Natürlich werden auch davon Bilder zeigen.


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